Eine limitierte Caffè Crema Edition

Sumatra Ketiara

Welche Republik findet man sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel, besitzt rund 300 verschiedene ethnische Bevölkerungsgruppen, zählt stattliche 240 Millionen Einwohner und besteht aus nicht weniger als 17.500 Inseln?

Richtig, das ist Indonesien

Für Europäer ist die gängigste Assoziation mit dem bevölkerungsreichsten muslimischen Staat der Welt wohl die wunderschöne Insel Bali, die was Religion betrifft übrigens eine Ausnahme darstellt, 92% der hiesigen Bevölkerung sind nämlich Hindus.

Wer jedoch einen Blick auf die oben genannten Zahlen wirft wird ahnen, dass dieses Land noch deutlich mehr zu bieten hat.

Im indonesischen Hindutempel.
Die sechstgrößte Insel der Welt
Die größte Insel Indonesiens ist Sumatra. Sie wird vom Äquator geteilt und unser Österreich fände mehr als fünf Mal auf ihr Platz. Unter Naturliebhabern gilt Sumatra als Reisedestination der Superlative. Imposante Vulkanlandschaften, tropische Wasserfälle und unberührte Regenwälder bieten Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten; zu den wahrscheinlich bekanntesten Vertretern zählen der Sumatra-Orang-Utan und der Sumatra-Tiger, die jeweils weltweit nur dort beheimatet sind.

In diesen klimatischen Verhältnissen fühlen sich nicht nur diverse Tiere pudelwohl – auch Pflanzen gedeihen hier ganz hervorragend – alle voran Kaffee.

Beim Schwimmen auf der Insel Padang.

 

Die Kooperative Kopepi Ketiara
Eine der fortschrittlichsten Kaffeefarmen des Landes konnten wir für unsere neue Röstkaffee- und Grand Classé Rarität gewinnen – die FAIRTRADE-zertifizierte Kopepi Ketiara Kooperative. Seit vielen Generationen wird hier in der Hochlandregion im Nordwesten Sumatras nachhaltig und ressourcenschonend hochwertigster Arabica-Kaffee kultiviert, und das schmeckt man auch.

Papaya, Honig und vieles mehr…
Bei der Beschreibung von Geschmacksprofilen hat man das Gefühl, dass sich Winzer und Kaffeeröster Platz 1 am Fantasietreppchen teilen. Ein Hauch von weißem Mohn, ein Akzent Bourbon-Vanille, Anklänge von Stachelbeere oder in diesem Fall Nuancen von Papaya und Honig.

Nach intensiver Verkostung, Begutachtung und Prüfung kann ich hiermit versichern, dass dieser Caffè Crema – nicht zuletzt seiner traditionellen Nassaufbereitung geschuldet – ein ganz besonders Aroma verströmt. Voll und kernig-intensiv schmeckt er, die Papaya hingegen muss ich gestehen, die ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Empfehlen würde ich diese Rarität trotzdem, und zwar all jenen, die ein kräftiges Aroma zu schätzen wissen; wer es lieber einfach gestrickt und mild mag, der ist hier aber falsch.

 

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