Auf Trendsuche beim

Vienna Coffee Festival 2016

Kaum ein Genussmittel ist derzeit so „hip“ wie Kaffee. Aeropress, klassische Filterzubereitung, Espresso – der Vielfalt sind, so scheint es, keine Grenzen gesetzt. Spricht man heute von einem koffeinhaltigen Lifestyle-Getränk, denkt man nicht mehr zwangsläufig an einen österreichischen Energydrink mit exorbitantem Zuckergehalt, diesen Titel beansprucht seit geraumer Zeit nämlich auch der gute, alte Kaffee für sich – und das absolut zu Recht.

Längst haben sich neben den klassischen Produzenten junge Kreative der energiespendenden Bohne angenommen, und entwickeln Röstverfahren und Zubereitungsarten stetig weiter. Einen umfassenden Überblick über das Voranschreiten der Branche und ihre Diversität habe ich am diesjährigen Vienna Coffee Festival gewonnen.

Auf Trendsuche beim Vienna Coffee Festival 2016

Die Brauerei zu Ottakring öffnete zu diesem Anlass am Freitag, 15. Jänner ihre Pforten, und so verbindet meinereiner seither gleich zwei köstliche Traditionserzeugnisse mit diesem Gemäuer im Westen Wiens.

 Espresso Nr. 10-12

Das abwechslungsreiche Programm in urban-schickem Ambiente zauberte mir ein Dauerlächeln ins Gesicht, und so wieselte ich breit grinsend mit espressogebräunter Zahnreihe durchs Geschehen.

Hier ein Coffee Cupping, da ein Referat zum Thema Wasseranalyse und Filtersysteme, dort eine Kaffee-Sensorik-Session: Das Angebot ist reichhaltig, die Themen vielfältig und der Zustrom enorm.

Coffee Cupping beim Vienna Coffee Festival 2016

Während ich meinen fünften Espresso verkostete, plauschte ich mit einem jungen Barista über Nachhaltigkeitsprogramme, wie wir sie auch bei Tchibo groß schreiben, und lies mir aufmerksam die richtigen Kreisbewegungen beim brauen des Handfilterkaffees veranschaulichen. Eine Wissenschaft.

Schnell noch ein Vortrag zum Thema richtiges Rösten und dann schob mich die Mengen durch die Gänge Richtung Ausgang.

Danke Coffee Festival 2016, es war sehr schön, ich freue mich auf ein Wiedersehen im Jahr 2017.

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