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Neo-Mama Natalie Oberhollenzer geht`s vernünftig an

Babies mögen‘s Bio

So ein kleines Persönchen braucht einen großen Haufen an Equipment – das vermitteln zumindest die vielen Baby-Erstausstattungslisten. In Wahrheit aber braucht das Baby gar nicht so viel. Dafür sollten die Dinge, die angeschafft werden von guter Qualität sein. Zu diesem Schluss bin ich, Natalie Oberhollenzer – selbstständige Journalistin in Wien, Bloggerin auf www.wir-leben-nachhaltig.at und stolze Neo-Mama – gekommen.

 

Natalie Oberhollenzer, Portrait von Kathi SchifflWas braucht das Baby? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten nicht nur selbst gestellt, sondern auch meinen ganzen Mama-Freundinnen. Die Antworten hätten unterschiedlicher nicht sein können. F., eher spartanisch unterwegs, hat gemeint es reichen viel Liebe und ein Dach übern Kopf. „Die Frauen in Kalkutta haben auch nicht mehr“, kommentierte sie lapidar. Naja, dachte ich, ein paar Sachen, die die ganze Angelegenheit erleichtern, hätte ich aber trotzdem gern. Freundin L. dagegen ist immer bestens ausgerüstet und auf alles vorbereitet. Sie übergab mir eine dermaßen lange Babyliste, die, hätte ich mir alles davon besorgt, nicht nur viel Zeit, sondern auch eine richtig dicke Brieftasche in Anspruch genommen hätte. Ganz pragmatisch sah es Kollegin M. „Ein paar Dinge kaufst du dir am besten schon vorher. Was du sonst noch brauchst, wirst du draufkommen sobald das Kleine da ist.“

Das kam mir vernünftig vor.

Dass es tatsächlich weit weniger ist als angenommen, das weiß ich heute. Zum Glück habe ich mir weder den 80 Euro teuren Windeleimer mit austauschbaren Kassetten angeschafft (Ökosünde), noch bunte Wandtätowierungen oder die vielen in der Werbung angepriesenen Cremes und Pflegeöle. Was das Persönchen allerdings schon von Anfang an braucht, sind ein paar Kleidungsstücke. Ein Set an Langarm-Bodies zum Beispiel, wenn es wie bei mir ein Winterbaby ist.

Fürs Baby nur das Beste, so wie diese Bodies aus 100% Bio-Baumwolle.

 

Das Dreierpack in der Mädchenvariante beinhaltet je einen Body in pink, zartrosa und blau. Dazu die beiden Langarm-Shirts in neutralen Farben und zwei paar Hosen, die nicht zu eng anliegen und nirgends drücken – damit ist das Kleine schon so gut wie angezogen. Fehlen nur noch ein paar Söckchen und falls es nach draußen geht, eine dickere Weste, Mütze, Handschuhe und evtl. ein Schneeanzug.

Beim Liegen, Kuscheln und Krabbeln hat Bequemlichkeit höchste Priorität.

 

Geachtet habe ich in Sachen Bekleidung vor allem auf die Materialien. Mein Mädchen sollte nicht gleich Chemie wie Polyester oder Viskose tragen müssen. Besser fand ich da schon das Textilset von Tchibo – es besteht zu 100 Prozent aus zertifizierter, biologischer Baumwolle. Ebenso sind es die weichen Sterne-Lätzchen im Dreier-Set, die sich dank Klettverschluss einfach im Nacken fixieren lassen. Ansonsten habe ich mir was das Essen betrifft noch ein paar Fläschchen in der kleinsten Größe, dazu passende Sauger und einen Dampf-Desinfizierer angeschafft.

Praktisches Schutzschild: Lätzchen mit Klettverschluss

 

Zum Schlafen ist für die Kleinsten ein Baby-Schlafsack am praktischsten. Die Vorteile: Im Gegensatz zu einer Decke kann der Kopf nicht nach unten rutschen und ist immer frei. Damit besteht keine Gefahr, dass das Baby erstickt. Ebenso wenig kann es den Sack „wegstrampeln“ und dadurch eventueller Kälte ausgesetzt sein und unterkühlen. Der Sack ist also am sichersten und auch noch am gemütlichsten. Dazu noch ein spezielles Babyhandtuch, klarerweise in Mädchen-Farben. Mit der Kapuze hält es den Kopf des kleinen Schatzes nach dem Baden warm.

Reinkuscheln und wohlfühlen - nach dem Bad und anschließend im Schlafsack.

 

Darüber hinaus schadet es nicht, einige Dinge parat zu haben, sobald man mit dem Nachwuchs aus dem Spital nach Hause kommt. Windeln zum Beispiel, eine Popocreme und einen Wickelaufsatz. Außerdem ein Bettchen, eine Schmusedecke und einen Kinderwagen. Spielzeug brauchen die Kleinsten noch keins – höchstens ein Mobile zum Schauen, eine Spieluhr oder ein Kuscheltier, das sich knautschen lässt und dabei knistert oder klingelt.

Für alle werdenden Mamas unter den Lesern noch ein Tipp: Bloggerin Starlights in the kitchen hat sich die dauerhaft erhältliche Tchibo Umstandsmode näher angeschaut!

 

 

Ein paar Zeilen zu meiner Person:
Ich bin selbstständige Journalistin in Wien und schreibe für verschiedene Handels- und Gastronomiezeitungen sowie für das Magazin Konsument vom Verein für Konsumenteninformation. Auf der Seite www.wir-leben-nachhaltig.at der Niederösterreichischen Energie- und Umweltagentur gibt es einen regelmäßigen Blog über mich zu lesen. Derzeit trete ich aber etwas kürzer, weil ich erst unlängst Mama geworden bin.

Mir gefallen: Im Moment natürlich alles rund ums Baby. Was meine Arbeit betrifft gefällt mir, dass sie nie langweilig wird. Dass man, wenn etwas Neues passiert, immer vorne mit dabei sein kann. Dass man unaufhörlich (auch dumme) Fragen stellen darf und beim Schreiben kreativ sein kann.

Interessen: Essen, trinken und selbiges zubereiten, außerdem ausgehen. Bummeln, trödeln, Zeit verplempern, tratschen, Sport und Kino, garteln am Balkon und neue Orte entdecken.

 

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