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Zu gewinnen: Webinartickets „Von Fast Fashion zu Fair Circle“

Die Textilbranche braucht Transformation

Beim Saisonwechsel von Sommer auf Herbst poppt bei vielen das Thema Kleidung auf. Ist meine Übergangsjacke in gutem Zustand? Benötige ich ein neues Paar fester Schuhe oder möchte ich meine bestehende Herbstgarderobe um ein neues modisches Teil ergänzen? Alles legitime Fragen, und man erkennt daran, dass hier schon bewusst ans Thema rangegangen wird. Und das ist wichtig, denn die Auswirkungen von Fast Fashion ziehen sich über die gesamte Wertschöpfungskette. Kleidung darf kein Wegwerfprodukt sein. Unser Ziel bei Tchibo ist aus nachhaltigen Materialien hochwertige Produkte herzustellen, die sich durch Qualität, Langlebigkeit und soziale sowie ökologische Fairness auszeichnen.

Beim Einsatz nachhaltiger Materialien gehen wir flotten Schrittes voran, so stocken wir 2022 auf 100% Bio-Baumwolle auf, steigern kontinuierlich den Einsatz recycelter Materialien und zellulosebasierter Fasern. Kürzlich veröffentlichte die Non Profit Organisation Textile Exchange den alljährlichen Textile Exchange Corporate Fiber and Materials Benchmark. Tchibo hat bei allen Materialien außer Leder erneut überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Wir werden als Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Transformation der Branche leistet, eingestuft – was uns sehr stolz macht und in unserem Tun bekräftigt.

Beim Materialeinsatz spielt auch die Verwendung bereits bestehender Ressourcen eine Rolle. So verarbeiteten wir im vergangenen Jahr 63 Millionen alte PET-Flaschen zu Mode. Ein weiteres innovatives Verfahren kam diesen Sommer erstmals mit der REFIBRA™-Technologie zum Einsatz. Und nach Ablauf der persönlichen Produktnutzung ist Re-Use eine wichtige Möglichkeit Ressourcen zu schonen, auf die wir durch unsere Partnerschaft mit RepaNet, dem Verein für Re-Use und Ressourcenschonung, aufmerksam machen wollen. Wiederverwendung oder „Re-Use“ bedeutet, einen Gegenstand, den man selbst nicht mehr haben möchte, der aber noch gut erhalten und verwendbar ist, anderen zukommen zu lassen, damit diese ihn wieder nutzen können. Oder Dinge, die man selbst nicht mehr braucht, im Internet zu verkaufen, oder noch besser: gemeinnützigen Organisationen zu spenden. Als Faustregel gilt: was man seinen Kindern oder besten Freund*innen weitergeben würde, eignet sich für Re-Use. Unter sachspenden.at sind alle Abgabestellen und Container für Kleidung innerhalb des RepaNet Netzwerks zu finden. Spendet man dort seine Kleidung wird neben ökologischen Effekten wie CO2-Einsparung, weniger Energieverbrauch und Senkung des Verbrauches neuer Ressourcen auch soziale Sinnstiftung erzielt, und zwar durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für am Arbeitsmarkt Benachteiligte in den RepaNet-Mitgliedsbetrieben.

EMPFEHLUNG Webinar
Wie sich die Kleiderbranche durch Wiederverwendung nachhaltiger und sozialer gestalten lässt, erfährt ihr im Webinar unseres Partners RepaNet am 23. September „Von Fast Fashion zu Fair Circle. Herausforderungen und Chancen für die Textilsammlung“ von den RepaNet-Expert*innen für Kreislaufwirtschaft. Es diskutieren Matthias Neitsch (GF von RepaNet und VABÖ, Präsident des EU-Dachverbandes der sozialwirtschaftlichen Re-Use-Unternehmen RREUSE), MMag.a Irene Schanda, (Öffentlichkeitsarbeit RepaNet und sachspenden.at) sowie Praktiker*innen aus dem RepaNet-Netzwerk. Die Teilnahme erfolgt online via Zoom von 15-17 Uhr. Mehr Infos zum Webinar findet ihr auf der Website von RepaNet.

GEWINNSPIEL
Wir verlosen 3 Tickets für das Webinar! Verratet uns bis zum 10.09.2021 in den Kommentaren, ob ihr nicht mehr gebrauchte Kleidung verkauft oder spendet. Schon seid ihr dabei und könnt eines von 3 Tickets für das Webinar im Wert von je € 130,- gewinnen.*

Vielen Dank für eure Kommentare hier am Blog und auf Facebook. Die drei Gewinnerinnen wurden gezogen: Teresa, Julia und Rosi.

Herzlichen Glückwunsch und ein spannendes Webinar!

* Die Verlosung findet auf dem Tchibo Blog und auf Facebook statt.

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8 Kommentare zu „Die Textilbranche braucht Transformation

  1. Petra

    Ich gebe gebrauchte Kleidung oft weiter an Familie oder Freunde, manchmal verschenke ich auch an Hilfsorganisationen. Mir ist es sehr wichtig, dass Kleidung, die nicht in Ordnung ist, weiterverwendet wird.

  2. Teresa

    Ich gebe meine gebrauchte Kleidung gerne an Freunde oder Verwandte weiter, tausche auf Kleidertauschpartys oder bringe sie in den Second Hand Shop.

  3. Carmen

    Nicht mehr gebrauchte Kleidung wird meistens verkauft, verschenkt oder wenn sie nicht mehr gebrauchsfähig ist, entsorgt.

  4. Elyes Ouerghi

    Ich Stelle meine alte Kleidung bei den Bücherregal vor meine Wohnung. Sind mach 2 Stunden schon weg und das freut mich :)

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