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Bloggerin Karin von Project-You verrät wie's geht

Genuss ohne Reue

Weihnachten steht quasi schon vor der Tür und damit auch die Zeit der herrlich duftenden (und schmeckenden) Kekse, der Braten und Glühweine – kurz: der kalorienschweren Köstlichkeiten. Oft ist es dann ein Kampf von „ich will“ gegen „ich sollte aber nicht“. Da kann einem der Spaß am Backen und Schlemmen schon mal vergehen. Muss er aber nicht. Denn es gibt viele Alternativen und Tricks, wie man die Feiertage in vollen Zügen genießen kann, aber ohne das böse Erwachen im neuen Jahr.

So geht Weihnachten
Kekse backen mit den Kindern, am Christkindlmarkt einen kandierten Apfel und danach noch einen Punsch, und dann noch die ganzen Weihnachtsfeiern. Es scheint, als kommen wir über die Weihnachtstage aus dem Essen und Trinken gar nicht raus. Das schlechte Gewissen ist bei vielen da ein ständiger Begleiter und vermiest einem dann ganz schnell den Genuss. Ich habe für euch ein paar einfache Tipps, wie ihr das verhindern könnt.

1. Ja kein Stress: Unser Gehirn hat großen Einfluss auf unseren Körper. Wenn wir uns also zerfleischen, weil wir schon wieder in die Keksdose gegriffen haben oder der dritte Glühwein doch nicht nötig gewesen ist, dann schüttet unser Körper das Stresshormon Cortisol aus. Das wiederum kann zu einer erhöhten Energieaufnahme führen und auch den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Also: greift zu, aber ohne Reue.
2. Die Menge machts: Natürlich gehören Kekse zur Weihnachtszeit dazu. Es macht aber einen Unterschied, ob ich täglich 10 Stück esse, oder nur 2. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Leckereien.
3. Clever essen: Ihr seid bei einer Weihnachtsfeier eingeladen und am Buffet türmen sich die Köstlichkeiten? Dann esst doch gleich zu Beginn einen großen Salatteller, dann ist der größte Hunger mal gestillt. Nehmt euch dann einen kleinen Teller und füllt ihn gleich zur Hälfte mit Gemüse, dann ist schon nicht mehr so viel Platz für die deftigeren Dinge. Und wie schon in Punkt 2 beschrieben: die Menge machts. Vielleicht greift ihr auch zu Fisch statt zu Schweinsbraten, oder bei der Nachspeise zu Obst statt zu Kuchen.
4. Gesunde Alternativen: Auch beim Backen und Kochen ist es möglich, gesündere und kalorienärmere Varianten zu zaubern. Etwa bei den Keksen. Rosinen und Datteln zum Süßen sparen viel Zucker ein, Kokosöl statt Butter reduziert Kalorien. Sucht euch Rezepte und experimentiert. Das Schöne daran: Das Internet ist voll mit guten und köstlichen Alternativen, ihr müsst nur danach suchen.
5. Mal aus der Reihe tanzen: Wenn ihr das ganze Jahr lang auf euch und eure Ernährung schaut, werden euch ein paar Tage mit mehr und deftigerem bzw. kalorienreicherem Essen nicht schaden. Ihr kennt vielleicht den Spruch: Wir nehmen nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten. Also entspannt euch und genießt Weihnachten, so wie es ist.
Kekse zum Genießen

Damit ihr auch gleich loslegen könnt mit dem Genuss ohne Reue, habe ich für euch ein Keksrezept vorbereitet. Die Kekse schmecken garantiert der ganzen Familie und sind wesentlich kalorienärmer als andere. Und sie sind sowohl glutenfrei als auch low carb. Lasst es euch schmecken!

Zutaten:
• 70 g Kokosblütenzucker (bzw. brauner Zucker)
• 70 g Kokosöl (fest, bzw. 90g Butter)
• 50 g Kokosmehl
• 170 g gemahlene Mandeln
• 1 Vanilleschote (oder Vanilleextrakt)
• 1 Prise Salz
• 1 gr. Ei
• 2 Esslöffel Eiswasser
Zum Dekorieren
• Schokolade (mit 75% Kakaoanteil)
• Marmelade
• Kokosflocken

Zubereitung
Kokosöl (je kühler, desto besser) mit Zucker in einer Schüssel gut verrühren.
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mit den übrigen Zutaten zur Kokos-Zucker-Masse geben und alles kurz und kräftig kneten. Aus dem Teig zwei Kugeln formen, in Folie wickeln und etwa 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier belegen.
Teigkugeln ausrollen, Kekse ausstechen, auf das Blech legen und je nach Größe bzw. Dicke 12-15 Minuten backen.
Die Kekse auskühlen lassen und danach nach Belieben verzieren oder füllen, z.B. mit geschmolzener Schokolade oder Marmelade.

Über Karin Kapatais, Project You

„MEIN HERZ SCHLÄGT FÜR SPORT UND KOMMUNIKATION“
Sich bewegen, stark sein und große Leistungen erbringen liegt in unserer Natur. Damit wir besser werden, müssen wir auch manchmal an unsere Grenzen gehen und unsere Komfortzone verlassen.
Nach einem Bandscheibenvorfall war klar, dass Sport der einzige Weg für eine schmerzfreie Zukunft sein wird. Aber erst nach meiner Schwangerschaft habe ich mit Bootcamp und CrossFit den richtigen Sport für mich entdeckt, mit dem auch die Liebe zur Bewegung und physischen Herausforderung gekommen ist. Als Trainerin, Vortragende und auf meinem Blog gebe ich meine Leidenschaft für Bewegung an andere weiter.

Karin Kapatais ist Dipl. Fitnesstrainerin, Crossfit Level 2 Trainer sowie Communication & Marketing Expertin mit 20 Jahren Erfahrung, und ist auch als Referentin, Speaker und Workshopleiterin tätig.
www.project-you.fitness

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