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Kaffeegenuss? Handgemacht! Teil 1

Klares Aroma aus dem Handfilter

Kaffee ist nicht gleich Kaffee – die Qualität hängt von vielen Faktoren ab. Herkunft, Selektion, Aufbereitung und Röstung der Bohne sowie die jeweilige Zubereitungsart prägen den Geschmack und den Charakter. Von Handfilter über French Press bis hin zu Pour Over, gibt es verschiedene Möglichkeiten der manuellen Zubereitung. In einer dreiteiligen Reihe stelle ich euch die nächsten Wochen die einzelnen Zubereitungsarten vor. Fangen wir mal mit dem Handfilter an.

Die klassische Filterzubereitung filtert Öle und Fette heraus, betont die fruchtigen Aromen und ist dabei ganz unkompliziert. So einfach funktioniert‘s in der Praxis:

  • Papierfilter in den Keramikfilter legen und auf eine Glaskanne oder direkt auf die Tasse platzieren.
  • Um dem Papier seinen Eigengeschmack zu nehmen, wird der Filter zuerst mit Wasser gleichmäßig durchfeuchtet (anschließend die Kanne leeren).
  • Der Filter wird mit Kaffee befüllt – mittlerer Mahlgrad.
  • Dann wird der Kaffee in Kreisbewegungen mit Wasser benetzt.
    Anschließend rinnt das Wasser langsam aber stetig komplett durch den Filter.

Was es noch zu beachten gibt? Den richtigen Mahlgrad

Die Kaffeearomen sind in jeder einzelnen Kaffeebohne verschlossen. Erst durch die Zerkleinerung der Bohnen zu Kaffeepulver werden sie freigesetzt. Die Körnung der Mahlung beeinflusst den Geschmack wesentlich. Mit der falschen Mahlung kann Kaffee dünn und sauer oder zu stark und bitter schmecken. Für die Zubereitung im Handfilter sollte der Kaffee mittelfein gemahlen werden, sodass er in etwa die Konsistenz von Sand hat.

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