Alle Artikel

Bloggerin Karin von Project-You sagt:

Raus mit euch

Sobald die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und generell trübes Wetter überwiegt, kuscheln wir uns lieber daheim unter die warme Decke, als draußen zu trainieren. „Mir ist es zu kalt, zu nass, zu windig, zu finster, zu …“ – wir finden ganz schnell ganz viele Gründe, warum wir über die kalte Jahreszeit das Outoortraining einstellen sollten. Dabei profitieren wir gerade jetzt vom Training im Freien.

Das spricht dafür
Hier kommen fünf Gründe, warum du auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig im Freien Sport machen solltest:
1. Du stärkst deine Abwehrkräfte: Wenn du bei kälteren Temperaturen draußen trainierst stärkst du dein Abwehrsystem und senkst das Risiko für Infekte der oberen Atemwege.
2. Du pushst dein Konzentrationsvermögen: Bewegung an der frischen (kalten) Luft macht sofort wach und sorgt dafür, dass du dich noch über Stunden besser konzentrieren kannst.
3. Du bist happy: Tageslicht in Verbindung mit Bewegung an der frischen Luft verpasst dir einen natürlichen Kick. Dafür sorgen die Glückshormone Serotonin, Endorphin sowie der Abbau des Stresshormons Cortisols.
4. Dein Herz sagt Danke: Unser Herz arbeitet schneller, wenn uns kalt ist, um Blut im Körper zu verteilen. Wenn du regelmäßig im Freien trainierst kann das dein Herz stärken und beschert dir mehr Ausdauer für zukünftiges Training.
5. Du verbrennst mehr: Ein Training bei kalten Temperaturen sorgt dafür, dass wir mehr Kalorien verbrennen. Denn unser Körper versucht, die eigene Temperatur zu erhalten, was zu einem erhöhten Energieverbrauch führt.

Perfekt vorbereitet
Das wichtigste, neben der mentalen Einstellung, ist die Ausrüstung. Wenn du draußen trainierst, dann setze auf atmungsaktive Funktionskleidung. Hier bewährt sich das Zwiebelprinzip: eine leitende Schicht, eine isolierende Schicht, eine schützende Schicht. Direkt am Körper solltest du eine enganliegende Funktionswäsche tragen, die Feuchtigkeit sofort an die nächste Kleidungsschicht weitergibt. Darüber noch eine wasserdichte und atmungsaktive Überkleidung, die von außen schützt, und du bist perfekt angezogen. Auch an eine Haube solltest du denken, denn unser Kopf ist der empfindlichste Teil des Körpers. Über ihn geht die meiste Körperwärme verloren, daher gehört er auf alle Fälle geschützt. Handschuhe wärmen die Hände und sorgen so für ein angenehmes Gefühl bis in die Fingerspitzen.

Wer morgens oder am Abend rausgeht, um zu laufen oder zu trainieren, sollte zusätzlich an Licht denken. Stirnlampen und Reflektoren sorgen für gute Sichtbarkeit. Und die meisten Funktionskleidungen für Outdoor-Sportler haben ebenfalls reflektierende Elemente eingenäht. So bist du sicher unterwegs.

So trainierst du richtig
Aufwärmen ist ein wichtiges Signal für deinen Körper, dass es gleich los geht und er gefordert wird. Die Muskeln und Sehnen sind so optimal vorbereitet und aufgewärmt und auch mental sind wir bereit für Action. In der kalten Jahreszeit ist Aufwärmen noch wichtiger, da unser Körper erst auf Betriebstemperatur gebracht werden muss, denn die reduzierte Außentemperatur wirkt sich auf den Bewegungsapparat aus. Plane also ca. 10 Minuten Gymnastik- und Dehnübungen ein. Wenn es richtig kalt wird, versuche durch die Nase zu atmen. So wird die Luft an den Schleimhäuten angefeuchtet und auch angewärmt, bevor sie weiter in unsere Lungen kommt. Helfen kann hier auch ein atmungsaktives Tuch oder Schal vor Mund und Nase.
Nach dem Training geht es am besten gleich rein ins Warme. Denn wenn man verschwitzt in der Kälte herumsteht, ist die Gefahr für eine Erkältung am Größten. Also raus aus der Kälte und rein unter die heiße Dusche und danach in warme, gemütliche Kleidung schlüpfen.

Über Karin Kapatais, Project You

„MEIN HERZ SCHLÄGT FÜR SPORT UND KOMMUNIKATION“
Sich bewegen, stark sein und große Leistungen erbringen liegt in unserer Natur. Damit wir besser werden, müssen wir auch manchmal an unsere Grenzen gehen und unsere Komfortzone verlassen.
Nach einem Bandscheibenvorfall war klar, dass Sport der einzige Weg für eine schmerzfreie Zukunft sein wird. Aber erst nach meiner Schwangerschaft habe ich mit Bootcamp und CrossFit den richtigen Sport für mich entdeckt, mit dem auch die Liebe zur Bewegung und physischen Herausforderung gekommen ist. Als Trainerin, Vortragende und auf meinem Blog gebe ich meine Leidenschaft für Bewegung an andere weiter.

Karin Kapatais ist Dipl. Fitnesstrainerin, Crossfit Level 2 Trainer sowie Communication & Marketing Expertin mit 20 Jahren Erfahrung, und ist auch als Referentin, Speaker und Workshopleiterin tätig.
www.project-you.fitness

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.