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Themenreihe: „Verwenden statt verschwenden“

Neue Mode aus altem Müll

Heute ist Weltumwelttag. Auf allen Kontinenten setzen Menschen an diesem Tag ein gemeinsames Zeichen für einen ressourcenschonenden Umgang mit unserem Planeten, denn es gibt nur den einen. Und heute startet auch die Schwerpunktwoche von Mutter Erde, die mit dem Motto „Verwenden statt verschwenden“ genau solche Tipps für bewusstes Konsumieren liefert und ebenso zu mehr Umweltbewusstsein aufruft. Denn jeder kann etwas bewegen!

 

Dies verfolgen wir bei Tchibo auch in der Sortimentsgestaltung, Ressourcen zu schonen, Vorhandenes besser und länger zu nutzen. Welche Schäden Plastik am Land und auch im Meer anrichtet, sehen wir in den Medien oder durch Organisationen wie Greenpeace, die klar und offen darüber sprechen. Bei unserem Ansatz recycelte Wertstoffe wie PET-Flaschen und Fischernetze zu hochwertiger Sportmode zu verarbeiten setzen wir bei diesen beiden Themen an.

Global wird ein Abfallvolumen von 2 Milliarden Tonnen produziert. Die darin enthaltenen Ressourcen bieten die Grundlage als neue Input-Faktoren für Produktionsprozesse. Letztes Jahr konnte Tchibo laut Textile Exchange durch den Einsatz von 97 Tonnen recyceltem Polyester der Umwelt 183 Tonnen CO2eq ersparen. Über 3,5 Millionen PET-Flaschen, die übrigens ca. 450 Jahre benötigen um im Meer abgebaut werden zu können, haben wir recycelt. Diesen Ansatz des geschlossenen Materialkreislaufs haben wir für die neue Sportkollektion, die ab dieser Woche erhältlich ist, weiter ausgebaut. Bereits die Hälfte der Kollektion ist aus recyceltem Material. In der Schwimmbekleidung für Damen und Herren und einiger Sportbekleidung wie dem Bustier nutzen wir die 100% nachhaltige Nylonfaser ECONYL® der Firma Aquafil: Der Garn, der aus Fischernetzen etc. gewonnen wird, ist unendlich oft wiederverwertbar.
Bis 2022 ist geplant, dass 10% aller Produkte mit Synthetik als Hauptfaser aus recycelten Materialien bestehen. Bereits nächstes Jahr verzichtet Tchibo auf Plastikverpackungen.

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