Beim größten Staffel-Marathon der Welt ganz vorne mit dabei

Run Tchibo Run!

Die Herausforderung:  Der Vienna City Marathon 2014
Das Hindernis: 42,195 km glühender Asphalt
Die Lösung: Teamwork à la Tchibo

Schon im Jänner startete die Vorbereitung auf den Marathon: zuerst die Organisation der Staffelteams, dann die Anmeldung zur Teilnahme und anschließend konnte schon munter drauf los trainiert werden, zumindest theoretisch. Laut Trainingsplan sollte ich 10 Wochen lang rund 3-4mal pro Woche im Freien trainieren und mich so etappenweise an mein Ziel herantasten. Spannend wie oft und leicht man Ausreden findet, um nicht trainieren zu gehen: kurzfristig „muss“ man sich noch mit jmd. treffen, in der Arbeit „muss“ noch etwas ganz dringend erledigt werden, am Horizont sieht man eine Wolke und bei schlechten Wetter kann man ja nicht laufen, sonst wird man noch krank… faszinierend, wie kreativ man in solchen Situationen sein kann!

Dennoch, das Training geht voran. Natürlich auch motiviert von den Kollegen, die freilich alle behaupten, dass sie auch nicht trainieren, die Wirklichkeit aber natürlich eine andere ist. Oder was mag sonst der Grund sein, warum einige früher von der Arbeit aufbrechen als es sonst der Fall ist? Und da will man ja nicht – der eigene Ehrgeiz wird da zum Problem – zurückstehen, also doch hie und da die Laufschuhe zum Trainieren anziehen!

Sonntag, 13. April, Reichsbrücke, kurz vor 9:00 Uhr – nur noch wenige Minuten bis zum Start. Mit mir warten rund 30.000 andere Läufer am Startgelände, zur Motivation erschallt bassgeladene Musik. Nochmals ein kurzer Blick auf die Pulsuhr, man erkennt die eigene Anspannung an der erhöhten Herzfrequenz (und das im Stehen!), der Körper ist voller Adrenalin. Und plötzlich geht es los, der Startschuss ertönt!

Schon nach wenigen Minuten hat man die Bestätigung gefunden, dass die Entscheidung für den Lauf die richtige war: der gemeinsame Start über die Reichsbrücke ist ein Traum. Dazu auch die Zuschauermassen, die einen unentwegt antreiben und zu Höchstleistungen pushen; das Adrenalin vom Start ist längst aus dem Körper draußen und hat einer erhöhten Endorphinproduktion Platz gemacht. Aber das absolut Größte ist der gemeinsame Zieleinlauf vor tausenden jubelnden Zuschauern am Heldenplatz – ein einzigartiges Erlebnis, das langfristig verbindet.

Gemeinsam lassen sich gesetzte Ziele einfach viel leichter erreichen und so möchte ich meinen Teamkollegen ein großes Lob und einen riesigen Dank aussprechen. Wir alle wissen schon jetzt: der Muskelschmerz vergeht, aber der Stolz auf das gemeinsam Erreichte bleibt uns!

So ein gemeinsamer Marathontag schweißt einfach zusammen. Hatten Sie auch schon einmal die Möglichkeit Zeit mit Ihren Kollegen auf ungezwungene Art und Weise außerhalb des Büros zu verbringen? Was waren Ihre schönsten Erlebnisse mit den Kollegen?

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