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Tchibo COOPFAM in Brasilien

Schau, was alles passiert ist

Ende Mai haben wir von dem Tchibo Joint Forces!@ Projekt COOPFAM in Brasilien berichtet. Das Projekt wurde vor mehr als drei Jahren gemeinsam mit unserer Farm Ipanema Coffees und Fairtrade ins Leben gerufen haben. Nun feiert es im Juni seinen erfolgreichen Abschluss. Für uns ist das der ideale Anlass die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

Gekommen um zu bleiben: Tchibo Joint Forces!@ Projekt hilft vor Ort
Nach einem ersten Augenschein im Sommer 2015 war für uns schnell klar: Bei den Farmern in Poço Fundo in Minas Gerais gibt es Aufholbedarf: Der Klimawandel und die steigenden Produktionskosten bereiteten den Kaffeebauern große Sorgen. Die fehlende Möglichkeit, Müll und Abwasser nachhaltig zu entsorgen, waren nicht nur für die brasilianischen Farmer eine Herausforderung, sondern auch für die Umwelt. Projektziel war es, dass die Bauern jetzt und in Zukunft durch den Kaffeeanbau gut leben können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Strukturen und Organisation sind auch auf Kaffeefarmen das A&O
Rogèrio konnte bei den Tchibo Kursen viel lernenDank des Tchibo Joint Forces!@ Projekt in Brasilien ist die Kooperative heute gut organisiert und vor allem strukturiert. Fünfzehn Mitarbeiter sind in den Bereichen Kaffeeanbau, Logistik, Trading, Nachhaltigkeit und Finanzen tätig. Die Zahl hat sich in den letzten Jahren somit mehr als verdoppelt. Rund 450 Kaffeebauern sind mittlerweile Teil des Projekts. Zum Vergleich: 2014 waren es noch 210 Mitglieder. Einer von ihnen ist der 47-jährige Kaffeefarmer Rogério José de Paiva: „Die von Tchibo angebotenen Kurse haben mir sehr gut gefallen. Ich habe eine Menge gelernt. Einerseits beim Besuch der Ipanema Farm, die mich sehr beeindruckt hat. Ich konnte einige Ideen für meine Arbeit mitnehmen, besonders wenn es um die Organisation geht.“

Ertragreiche Ernte auf Rogério José de Paivas FarmAuch der Export ohne Zwischenhändler ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Während am An-fang nur 40 Prozent ihren Kaffee direkt an Kunden wie Tchibo exportierten, sind es mittlerweile schon 80 Prozent, die ihre exportfähigen Bohnen an Abnehmer auf der ganzen Welt schicken. Die sehr gute Vergütung sowie Schulungen hinsichtlich verbesserter Anbaupraktiken führten dazu, dass sich das Produktionsvolumen in den letzten drei Jahren verdoppelt hat: Von anfangs 30.000 Säcken pro Jahr sind es heute 60.000 Säcke, die pro Jahr produziert werden. Das freut auch Rogério José de Paiva: „Für meine Arbeit war das Projekte eine gute Sache. Wir arbeiten jetzt mit viel weniger Risiko.“

Nachhaltiger Anbau und Schutz der Umwelt hat oberste Priorität
Erfolgreicher Abschluss des Projekts, die Kaffeefarmer haben eine solide Basis.Uns von Tchibo liegt eine Sache besonders am Herzen: Der Schutz der Umwelt. In den letzten drei Jahren haben wir es dank des Tchibo Joint Forces!@ Projekts geschafft, auf allen teilnehmenden Farmen einen ökologischen Abwassertank zu installieren. Auch Rogério José de Paiva hat zum Thema Ökologie einiges gelernt: „Es ist wichtig, dass wir unsere Umwelt nicht verschmutzen. Der Bau der Abwasseranlagen innerhalb des Projekts mit Tchibo war dringend notwendig. Wir haben diese Lösungen schon eine ganze Weile benötigt, um unsere Felder nicht zu verunreinigen.“

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