Alle Artikel

Tchibo COOPFAM in Brasilien

Schau, wo dein Kaffee herkommt!

Tchibo Barista SortenKaffee ist unangefochten das beliebteste Heißgetränk der Österreicher (1). Das schwarze Gold bekommt man nicht ums Eck, es hat einen langen Weg hinter sich, bevor es frisch gebrüht in unserer Tasse landet. Umso wichtiger die Distanz zu überwinden und Beziehungen zu den Farmern aufzubauen. Denn uns bei Tchibo ist wichtig zu wissen, woher die Kaffeebohnen kommen, von wem sie drei Jahre bis zur ersten Reife gepflegt und gehegt werden, und dass dies unter lebenswerten Rahmenbedingungen für Mensch und Umwelt passiert.

  

Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.
Konfuzius

 

Tchibo Projektkoordinator Markus MeusburgerTchibo ist der Schutz der Natur und bessere Lebensbedingungen der Kaffeefarmer und ihrer Familien bedeutend. Aus dem Grund haben wir 2015 gemeinsam mit Fairtrade und unserer brasilianischen Farm Ipanema Coffees das Tchibo Joint Forces!@ Projekt gegründet. Markus Meusburger, der verantwortliche Tchibo Projekt Koordinator, lebte hierfür 3 Jahre und 8 Monate in Brasilien: „Wir begleiten die Bauern bei der Umstellung auf nachhaltige Anbaumethoden, damit sie heute und in Zukunft durch den Anbau gut leben können. Auf dem Lehrplan stehen wichtige Kenntnisse und Methoden zu Beispiel Themen wie Bodenfruchtbarkeit, Zugang zu Wasser oder Klimaschutz. Das hilft auf lange Sicht, mehr und vor allem qualitativ besseren Kaffee anzubauen. Was den Farmern ein langfristiges, gutes Einkommen sichert.“

 

Rogério José de Paiva führt das Erbe seiner Familie fort

Kaffeefarmer Rogério José de PaivaDie Bohnen für den Tchibo Barista Espresso und Caffé Crema kaufen wir ab Hof, so auch bei Rogério José de Paiva. Er ist einer von 320 Kleinfarmer, der am Tchibo Joint Forces!@ Projekt teilnimmt und Fairtrade-zertifizierten Kaffee anbaut. Der 47-jährige Familienvater betreibt die Fazenda Fruteira, eine 4,53 Hektar große Farm im Herzen Brasiliens und führt damit das Erbe seiner Familie fort: „Kaffeeproduktion gibt es schon lange in unserer Familie. Mein Großvater hat damit angefangen, danach an meinen Vater weitergegeben und dieser wiederum an mich.“ Die Teilnahme an Tchibo Joint Forces!@ war für ihn bereichernd, denn Kaffee schmeckt ihm, er arbeitet gerne mit dem Produkt und was noch wichtiger ist: „Bauern, die Kaffee erzeugen, erreichen meist eine höhere Lebensqualität.“ Produktivitätssteigerung durch landwirtschaftliches Know-How ist nur einer der Erfolge, die Tchibo zusammen mit Fairtrade auf der COOPFARM erzielen konnte. Wir blicken auf eine sehr positive Entwicklung und Bilanz des Projekts zurück, welche weiteren Meilensteine erzielt wurden, erfahrt ihr Ende Juni. Und auch Rogério José de Paiva, bei dem wir Kaffee ab Hof kaufen, zieht Resümée.

 

 

TV-Tipp: Schauen Sie nicht nur wo Ihr Kaffee herkommt. Unser Partner, die Umweltinitiative MUTTER ERDE macht dies bei Lebensmitteln. In einer 10-tägigen Schwerpunktwoche im ORF von 23. Mai bis 1. Juni gibt es eine Vielzahl von Beiträgen zur österreichischen Landwirtschaft, zu den Produktionsbedingungen, und dazu, worauf es bei nachhaltiger und gesunder Ernährung zu achten gilt. Einen Programmüberblick finden Sie auf muttererde.at.

(1) vgl. Kaffeereport (2017): Kaffee in Zahlen, S. 40f

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.