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Von Apfelorakel bis Mundl

Silvesterbräuche mal anders

Das mit den Traditionen ist so eine Sache … manche lieben sie, manche hassen sie … aber gerade zu Silvester kommt man einfach nicht drum herum, den ein oder anderen Brauch ganz traditionell zu zelebrieren. So ist es beispielsweise in unserem Haushalt zur Tradition geworden, die Jahreswende mit der Mundl Silvesterfolge, dem Dinner for One und einem abschließenden Gläschen Sekt einzuläuten.

Damit es dieses Jahr nicht zwangsmäßig „the same procedure as every year“ heißt, habe ich euch drei spannende und skurrile Silvesterbräuche aus anderen Ländern herausgesucht.

Sprung ins Glück

Auch die Dänen sitzen zu Silvester gespannt vorm Fernseher. Dabei lauschen sie aber nicht dem „Echten Wiener“, sondern der Ansprache der Königin. Nach dem traditionellen Silvesteressen – Stockfisch oder Dorsch – nehmen’s die Dänen mit dem Sprung ins neue Jahr wörtlich: Um Mitternacht steigt man auf einen Sessel oder das Sofa, um pünktlich zum Glockenschlag ins neue Jahr zu springen.

Asche trinken

In Russland schreibt man kurz vor Mitternacht seine Wünsche fürs neue Jahr auf ein Stück Papier und zündet es an. Die Asche wird ins Sektglas geleert und wer sich seine Wünsche pünktlich bis Mitternacht eingeflößt hat, darf sich über die Erfüllung im neuen Jahr freuen. 

Tschechisches Apfelorakel

An apple a day keeps the doctor away. Zu Silvester hat der Apfel nach tschechischer Tradition aber noch viel mehr auf Lager. Er wird vor Mitternacht halbiert und aus der Form des Kerngehäuses kann man sein Schicksal für das neue Jahr herauslesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht Unheil, in Sternform stehen sie für Glück.

Ob ihr euch für eure üblichen Silvestertraditionen entscheidet oder einmal etwas Neues ausprobiert, sei euch überlassen. Wir wünschen euch jedenfalls einen guten Start ins neue Jahr!

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