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Working-Mums geben Tipps

Sport Jour Fixe

Wie wichtig Sport als Balance für den Alltag ist haben wir bereits von Cookies&style gelesen. Wenn neben dem Job noch Kinder dazukommen streicht man am schnellsten Dinge, die man „nur“ für sich selbst macht. Dabei sollte man sich als Mantra sagen: Geht’s der Mama gut, geht’s den Kindern gut! Denn wer achtsam mit sich und seinem Körper umgeht, hat mehr Energie und die kann man beim Spielen und Herumtollen wieder gut brauchen. Das Vorhaben steht schon mal und wie bringt man Sport nun im Alltag gut unter? Wir haben drei Expertinnen gefragt.

Kinder integrieren

„Mir ist wichtig, bei allen Aufgaben als Working-Mom nicht auf die Bewegung zu vergessen.“ sagt Daniela Gaigg, die auf ihrem Mama-Blog DiekleineBotin über Familienleben schreibt, praktische DIY Tipps gibt und bei allem stets Nachhaltigkeit im Auge behält. „Der Körper ist leistungsfähiger und gewinnt an Immunkraft, wenn man regelmäßig moderaten Sport betreibt. Ich empfinde meine zwei Einheiten pro Woche für mich richtig, diese Zeit nehme ich mir. Manchmal höre ich etwas früher auf zu arbeiten oder nehme die Kinder mit in den Park. Ob es Yoga-Übungen oder ein paar Planks auf der Wiese sind, die ich dazwischen mache, ist stimmungsabhängig.“

Morgenstund` hat Gold im Mund

Karin Kapatais ist diplomierte Fitnesstrainerin, CrossFit Level1 Trainer und Kommunikationsexpertin. Sie hat Project You gegründet und schreibt für den gleichnamigen Blog. Sport ist für sie Beruf & Berufung gleichermaßen. Umso wichtiger ist ihr die Integration in den Alltag. „Nach der Geburt meiner Tochter war es eine echte Herausforderung, genügend Zeit für mich selbst und Sport zu finden. Da ich ein Morgenmensch bin, habe ich mir von Beginn an die Stunde zwischen 6 und 7 Uhr früh reserviert. Da haben im Idealfall Mann und Kind noch geschlafen und ich wurde nicht vermisst. Auch heute ist diese Uhrzeit noch für das Training reserviert – mein Eigenes oder das meiner Kunden. Was mir geholfen hat: Ich habe die Zeiten für Sport immer als Termine gesehen, die ich in meinem Kalender eingetragen habe. Somit waren sie genauso wichtig wie alle anderen Termine.“ Ihr Tipp: „Sucht euch Zeiten, zu denen ihr realistisch (regelmäßig) Sport machen könnt und tragt diese in euren Kalender ein. Verabredet euch mit Freunden und Freundinnen zum Training, oder geht in ein Gruppentraining. Gemeinsam fällt es immer leichter, sich zu motivieren und es macht mehr Spaß. Findet einen Sport, den ihr auch wirklich gerne macht – egal ob es Fitness-Center, CrossFit oder Nordic Walking ist. Nur was wir gerne machen, machen wir auch langfristig. Und zu guter Letzt: Macht Sport, um euren Körper etwas Gutes zu tun. Er wird es euch im Alltag danken!“

Mach` den Spielplatz zum Sportplatz

Agnes Dürhammer von Glückstopf kennen wir von ihren gesunden Gerichten für die ganze Familie. Neben leidenschaftlichem Kochen kommt sie trotz zwei Kleinkindern und einem Baby auch noch zu Sport. Warum? Eine ihrer Methoden ist den Spielplatz, der place-to-be für die Kids, auch zu ihrer Sportstätte zu machen. Die Kleinste darf dabei in der Trage bleiben: „Überlegt euch ein paar Übungen, die ihr am Spielplatz ausüben könnt, während die Kinder spielen. Ich mache die Übungen mit dem Babymädchen Emma in der Trage.“ Auch an Schlechtwettertagen gibt es keine Ausrede: „Ich habe mir auf Youtube einige Workouts ausgesucht, die ich gerne zu Hause mache. Wenn die Kinder da sind, machen sie zum Spaß mit.“

 

Wer nun Lust bekommen hat, sich zu bewegen und dabei nachhaltige Sportmode zu tragen, sollte sich im Tchibo Onlineshop umsehen.

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