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Tchibo in Zeiten von Corona

Unsere Helden des Alltags

Corona ist allgegenwärtig spürbar, in den Nachrichten, durch neue Umgangsformen à la Social Distancing, im veränderten und deutlich eingeschränkten Alltag der Menschen. Doch trotz der widrigen Umstände und der Veränderungen gibt es eine Hand voll Kolleginnen und Kollegen bei Tchibo, die unerschrocken – aber vorsichtig – tagtäglich ausrücken. Unsere Vertriebsmannschaft im Lebensmittelhandel ist im Einsatz! Mit Sicherheitsabstand, mit Schutzmasken, jedenfalls unter erschwerten Bedingungen – und hält die Kaffeeversorgung nicht nur am Laufen, sondern steuert sie optimal aus. Das sind unsere Helden des Alltags!

Christian Borowsky, langjähriger Außendienstmitarbeiter im Vertrieb Depot ist einer von jenen, die täglich im Lebensmittelhandel (die zurzeit behandschuhte) Hand anlegen: „Auch in Zeiten wie diesen ist der Endverbraucher in der glücklichen Lage, dass er nach wie vor, alle Röstkaffee als auch Non Food Produkte von Tchibo/Eduscho im Handel vorfindet und so auch seinen Lieblingskaffee zu jeder Tageszeit zuhause genießen kann. Alle Standorte werden wie gewohnt betreut. Das geht allerdings nur, indem wir genau das in den Vordergrund stellen und dafür härter arbeiten und dem Stress nicht nachgeben. Der Arbeitsalltag hat sich zusammenfassend in den letzten Wochen zu einer Herausforderung entwickelt. Die Handelspartner gehen mit der Corona-Krise vorsichtig und verantwortungsvoll um, das bedeutet zunehmende Vorgaben auch für uns. Für die Mitarbeiter im Handel ist das auch eine extrem herausfordernde Zeit. Da gilt es partnerschaftlich zu agieren. Der Handel ist über jede helfende Hand dankbar und wir sind ein verlässlicher Partner, der anpackt.“

Dafür bekommen die Außendienstmitarbeiter den Rücken optimal gestärkt und zwar von der gesamten Abteilung Vertrieb Depot, die von Dietrich Heumann verantwortet wird.

Herr Heumann, wie schaffen Sie und Ihr Team es, dass die Kunden im Lebensmittelhandel volle Kaffeeregale unserer Marken Tchibo, Eduscho und Cafissimo vorfinden?
Drei Säulen sind innerhalb unseres Vertriebsbereichs besonders wichtig: Zuallererst unser Außendienst, der tatsächlich an vorderster Front den Zugang unserer Ware beim Handelspartner sicherstellt und etwaige Nachversorgung einleitet. Das Key Account Team steht in permanentem Austausch mit den Handelspartnern, um das Terrain zu ebnen – in Zeiten von Corona denke ich da an uneingeschränkten Zutritt zu den Märkten – und frühzeitige Entwicklungen zu erkennen. Und der Vertriebsinnendienst stellt die Warenversorgung der Läger unserer Partner sicher, was gerade jetzt enorme Bedeutung hat. Darüber hinaus steht unser Call-Center in direktem Kontakt mit LEH-Märkten und unseren Bäckern und überzeugt durch professionelles Krisenmanagement. Support bekommen wir von der Supply Chain für optimale Flexibilität, zB. wenn Gebiete unter Quarantäne gestellt werden, der Logistik und vom Marketing, um uns rasch situationsangepasst präsentieren zu können.

Was war die größte Herausforderung bislang?
Ich würde sagen in den Markt reinzukommen und das Handling im Markt selbst. Das Geschäft ist derzeit so schnelllebig, wenn es neue Zugangsbeschränkungen in die Geschäfte gibt, müssen wir diese direkt umsetzen können. Hier spielt das Zusammenspiel unseres Außendienstes unter der Leitung von Gerhard Jenewein und unseren Key Accountern eine entscheidende Rolle. Und im Markt gilt es in diesen Krisenzeiten eine maximale Abdeckung unserer betreuten Depots durch unsere Serviceagenturen zu haben und damit für den Kunden volle Regale mit Kaffee für alle Zubereitungsformen zu präsentieren.

Was lehrt Sie diese Krise?
In Krisen beweist sich die Schlagkräftigkeit eines Teams. Die Zusammenarbeit von Außendienst, Key Account Management und Innendienst inklusive Call-Center läuft perfekt. Und das trotz der großen Distanz: Der Außendienst täglich draußen in den Märkten und die anderen Kolleginnen und Kollegen im Home-Office. Ich stelle eine enorm hohe Leistungsbereitschaft im Außendienst fest, nicht nur sind die Kollegen einem deutlich erhöhtem Risiko einer Infektion ausgesetzt, nein auch das Arbeitspensum ist in einzelnen Wochen ins Unermessliche gestiegen. Die Motivation der gesamten Abteilung ist hoch. Gratulation an das Team für ein perfektes Krisenmanagement!

Aber wie teilt man in Zeiten wie diesen Ware zu, wie läuft der Forecast? Wir haben bei Richard Kabas, verantwortlicher Controller für diesen Vertriebsweg, nachgefragt.
Die Forecast Erstellung ist auf Grund der allgemeinen Unsicherheit, der Vielzahl von Informationen die im Umlauf sind und der Ungewissheit in Bezug auf das Kundenverhalten zur Zeit besonders schwierig.
Gleichzeitig kommt ihr gerade jetzt besondere Bedeutung zu, um den Geschäftsverlauf möglichst treffsicher zu prognostizieren und auf dieser Basis die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zur Zeit ändern sich die Rahmenbedingungen und damit die Prognosen fast täglich. Wir fokussieren uns auf die optimale Kaffeeversorgung, unsere Produkte für den Kunden in jedem Markt verfügbar zu halten. Gleichzeitig verlieren wir den längeren Planungshorizont nicht aus den Augen und sind bereit für die Zeit nach der Krise.

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