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Leonie-Rachel klärt auf

Warum mit dem Hund spielen auch im Alter wichtig ist

Waldi, ein Jack Russell Terrier, ist 4 Jahre alt und ich spiele täglich mit ihm. Wieso? Weil es uns gut tut und aneinander bindet. Mit Welpen und Junghunden zu spielen wird als normal angesehen. Dabei sehnen sich auch die älteren Hunde nach dieser Aufmerksamkeit und man kann dabei ganz spielerisch „Sitz“, „Bleib“, „Hol’s“ und andere Kommandos auffrischen.

Viele Hundebsitzer finden Ballwerfen toll. Der Ball fliegt, der Jagdinstinkt des Hundes ist geweckt und es wird hinterher gerannt. Bis der Hund müde ist, denn das ist das Ziel. Sollte es aber nicht sein. Ein Hund wird im übrigen viel schneller müde, wenn man ihn geistig während des Spiels fordert. Zum Beispiel: Den Hund auffordern Sitz zu machen und zu bleiben, dann den Ball werfen und erst auf Kommando „Los“ laufen lassen. Das ist am Anfang hart und man muss ein wenig üben. Aber Waldi ist ganz wild auf das Spiel und setzt sich schon hin sobald ich nur den Ball in die Hand nehme.

Falls Schlechtwetter herrscht oder man an dem Tag wenig Zeit hat, den Hund dennoch etwas fördern und beschäftigen will, eignen sich Hunde-Intelligenzspielzeuge oder Leckerli-Snack-Bälle hervorragend.

Ich habe das Glück, dass Waldi auch gerne mal mit sich selber spielt. Das am liebsten mit einem Kuscheltier, wo das Ziel die Zerstörung ist. Durch die verstärkten Nähte gelingt dies Waldi aber nicht so leicht.

© Leonie-Rachel

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