Plus: Anleitung zur Babymassage

Was Babys Haut gut tut

Zart wir ein Baby-Popo. Was im wahrsten Sinne in die Wiege gelegt wird, verdient eine sorgsame und liebevolle Pflege. Es gibt natürlich Trends, wie in allen Bereichen. Früher gehörte zB. Puder in die Anfangsausstattung, von dem wird heutzutage abgeraten, weil es zu sehr austrocknet. Oder nachhaltigere Windeln zu verwenden scheint auch beliebt, bei manchen geht das sogar soweit, dass sie old-school Windeln auskochen. Alles ist möglich, denn jede Mama, jeder Papa hat da eine eigene Philosophie. Und das sind meine Gedanken, was Babys Haut gut tut:

  • Der Popo soll Luft bekommen. So Wetter und Umfeld passen, im Sommer easy und wenn man nicht gerade in der schicken Wohnung der besten Freundin auf dem Velourteppich spielt.
  • Beim Wickeln empfehle ich nicht zu stark parfümierte Feuchttücher, bei empfindlicher Haut und zuhause sind lauwarmes Wasser und Waschlappen gute Alternativen.
  • Bevor die Windel raufkommt, gut abtrocknen. Auch zwischen den süßen Buddharöllchen.
  • Bei wunden Stellen schwöre ich auf Inotyol, das ist eine satte Heilsalbe. Punktuell aufgetragen hilft sie über Nacht.
  • Ich vertrete mehr die Linie natur pur, darum gibt es keine regelmäßigen Eincremungen. Im Badewasser sind ein paar Tropfen Badeöl und die legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut.
  • Punkto Sonnencréme sieht es da anders aus, da wird lieber einmal öfter eingecremt. UV-Schutzkleidung ist eine gute Ergänzung.
  • Und weil man für die Kleinen nur das Beste will, greife ich generell bei Kleidung am liebsten zu Bio-Baumwolle. In der aktuellen Baby- und Kinderphase gibt es süße Unisex Outfits, Vichykaro und Rüschen für die Mädchen, farbenfrohe Sweatwear mit Tiermotiven für Buben. Zertifizierte Materialien wie Bio-Baumwolle oder GOTS-zertifizierte Baumwolle schmeicheln nicht nur zarter Kinderhaut, sondern man unterstützt die umweltschonende und verantwortungsvolle Anbauart. Mehr dazu auf tchibo.at/GUT-GEMACHT.

Falls Sie gerade in einer der Phasen stecken, in der sich Ihr Baby nicht ums Wickeln reißt – wie wäre es mit einer Babymassage? Dann wird das Nützliche mit einer kleinen Wellnessbehandlung verbunden. Das entspannt, die direkte Haut-Berührung ist fürs Bonden ganz wichtig, die Nähe gibt dem Baby Sicherheit. Bei körperlichen Beschwerden wie Bauch- oder Zahnschmerzen gibt es spezielle Kniffe, Stichwort Fußreflexzonen.

1. Den Kopf umgreifen und mit den Daumen sanft über die Stirn zum Kopf nach hinten streicheln.
2. Über die Schultern zu den Armen kommen und mit diesen sanfte Kreise ziehen.
3. Den Bauch, ausgehend vom Nabel, auf beide Seiten weg streifen. Mit zwei Fingern quer über den Bauch tippeln.
4. Mit den Beinen Rad fahren.
5. Fußsohlen und Hände sanft ausstreichen.
6. Auf den Bauch legen und den Rücken mit dem eigenen Handrücken sanft kneten. Abschließend mit den Fingerspitzen über den Rücken tippeln.

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